In Tokyo selbst kann man bereits eine ganze Woche seien Ferien verbringen und es wird keine Sekunde Langeweile aufkommen. Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Charakter und spezialisiert sich auf ein Thema bzw. Lifestyle. Vom Asakusa Kannon Tempel rauf auf den Skytree, aus den Anime Stores in Akihabara ins Kabukitheater in Ginza oder aus dem Onsen auf Odaiba zum Spaziergang in den Shinjuku Park. Die Auswahl ist schier grenzenlos…
Der Asakusa-Schrein wurde im Jahr 1649 zu Ehrung derjenigen Männer errichtet, die für den Bau des benachbarten Sensō-ji (einem buddhistischer Tempel) verantwortlich sein sollen. Die alte Legende besagt, dass die Fischer Brüder Hinokuma und Takenari im Jahr 628 eine Statue der Bodhisattva Kannon im naheliegenden Fluss fanden, die jedes Mal, nachdem die Brüder sie zurück ins Wasser geworfen hatten, erneut an die Oberfläche tauchte. Der Dorfvorsteher Haji erklärte sie daraufhin als Heiligkeit und liess den Tempel um sie errichten. Die beiden Fischerbrüder nahmen daraufhin die Lehren des Buddhismus an.
Der Shintō-Schrein im Tokioter Stadtbezirk Shibuya ist den verstorbenen Seelen des Kaiser Meiji und seiner Frau Shōken-kōtaigo gewidmet, die 1912 bzw. 1914 verstarben. Kaiser Meiji war in den späten 1800er Jahren massgeblich an der Öffnung Japans für die Aussenwelt beteiligt und leitete die Meiji-Restauration ein, die die Herrschaft der Tokugawa (Shogun) Regierung beendete. Die Gedenkstätte ist in drei Bereiche gegliedert: der innere Bezirk mit den Schrein-Gebäuden, der äussere Bezirk mit einer Gemäldegalerie und den Sportanlagen, sowie einer Gedenkhalle. Über 120'000 Bäume aus 365 verschiedenen Arten wurden auf dem Gelände gepflanzt, die von Menschen aus allen Teilen Japans gespendet wurden, als der Schrein errichtet wurde.