Die Seabourn Sojourn, das zweite Schiff aus Seabourns neuer Klasse von Schiffen, wurde auch in der T.-Mariotti-Werft in Genua gebaut. Sie ging am 6. Juni 2010 auf der Themse in London auf Jungfernfahrt. Taufpatin der Seabourn Sojourn war die englische Modeikone und Schauspielerin Twiggy. Wie ihre Schwesterschiffe verzaubert die Seabourn Sojourn ihre Gäste mit ihrem grossen Angebot an öffentlichen Bereichen, die zu entspanntem Beisammensein einladen. Weiter verfeinert wird das Bordleben durch das moderne und besonders schnelle Starlink-Internet.
Eine der wohl ungewöhnlichsten Ausstattungen der Seabourn Sojourn und ihrer Schwesterschiffe ist der Seabourn Square. Dieses raffiniert entworfene „Wohnzimmer“ ersetzt die traditionelle Lobby durch eine einladende Lounge, die mit bequemen Sesseln, Sofas und Cocktail-Tischen ausgestattet ist. In der Mitte befinden sich Info-Schalter mit Concierges, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Ladengeschäfte des Schiffs befinden sich bequemerweise direkt neben dem Square, der achtern eine eigene, offene Terrasse hat.
The Spa at Seabourn erstreckt sich mit einer Gesamtfläche von über 1000 Quadratmeter für Innen- und Aussenbereich über zwei Decks. Mehrere unterschiedlich gestaltete Terrassen sind über sieben Decks verteilt. Sie bieten sich als Treffpunkt für Freunde an oder man kann sich dort zum Lesen zurückziehen. Die Seabourn Sojourn bietet sechs Whirlpools und zwei Schwimmbecken. Dazu gehört der Pool-Patio mit zwei grossen Whirlpool-Spas und einem Pool mit legerem Strandflair, einem Patio Grill mit ungezwungener Atmosphäre und der Patio Bar. Auf dem darüber liegenden Sonnendeck befindet sich die beliebte Sky Bar und hoch oben auf Deck 11 eine Sonnenterrasse mit 36 gepolsterten Doppelliegen. Achtern direkt daneben ist The Retreat mit Shuffleboard-Feldern und einem 9-Loch-Putting-Green untergebracht. Die Observation Bar auf Deck 10 bietet einen 270°-Ausblick über das Meer. The Club ist ein quirliger Ort zum Tanzen vor und nach dem Essen. Der grössere Grand Salon wird nicht nur für Bälle, sondern auch für Vorlesungen, Gesangsdarbietungen, Varieteeveranstaltungen und klassische Konzerte genutzt.