Port Arthur in Tasmanien wurde 1830 als Häftlingskolonie für besonders schwere Fälle gebaut. Es ist kein Fall einer erfolgreichen Flucht von der Halbinsel, die nur durch einen schmalen Landstreifen mit dem Festland verbunden ist, bekannt. Bis 1877 waren in Port Arthur über 12 500 Häftlinge, darunter auch Kinder und Jugendliche, eingekerkert. Heute kann man eine Führung durch die Ruinen der Anlagen machen und auch die Insel der Toten, den zugehörigen Friedhof, besuchen. Das Museum zeigt Dinge aus dem Gefängnisalltag, z.B. die Ketten der Gefangenen. Besonders unheimlich ist die zweistündige Ghost Tour bei Laternenlicht. In der Nähe der Port Arthur Historic Site befindet sich Bush Mill, eine nachgebaute Pioniersiedlung aus der Jahrhundertwende zum 20. Jhd. mit einer Dampfeisenbahnstrecke und einem alten Sägewerk.